Kernkompetenz: durchwurschteln!

Knäuel aus bunten Pfeifenreinigern

Die Digitalkonferenz re:publica 2018 hatte dazu aufgerufen, Beiträge zum Wissenschaftsjahr „Arbeitswelten der Zukunft“ einzureichen. Weil das Thema zufällig genau das ist, mit dem ich mich in meiner Dissertation beschäftige, konnte ich nicht wiederstehen. Meine Güte, war ich aufgeregt, als der Beitrag akzeptiert wurde und es auf die Bühne ging. Mein neues Kostüm der Wissenschaftlerin ist noch so wenig eingetragen…

Der 30-minütige Vortrag handelt von der ur-menschlichen Kompetenz, in unübersichtlichen, komplexen Situationen Entscheidungen zu treffen. Wenn man alle Alternativen betrachtet, mögen das nicht immer die besten Entscheidungen sein, aber – und das ist es, was zählt – es sind die in der Situation bestmöglichen. Der Wirtschaftswissenschaftler Charles Lindblom nannte das schon im Jahr 1959 „Die Lehre des Sich-Durchwurstelns“. In der brandaktuellen Debatte darüber, welche Rolle der Mensch in einer immer stärker technisierten und automatisierten Organisaton hat, ein lohnenwerter Blick zurück. Aber seht selbst (und lasst mir gern euer Feedback da!)…

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